Weihnachtsmuseum Rothenburg o.d.T.

Das Weihnachtsmuseum in Rothenburg ob der Tauber fand 1981 seinen Anfang aus dem Wunsch heraus, die Tradition Weihnachten genauer zu beleuchten, die Entwicklung zu dokumentieren und die vielfältige Art, wie dieses Fest gefeiert wird, festzuhalten. Verschiedene Ausstellungen beleuchten Teilgebiete des traditionellen Festes genauer und laden Weihnachtsbegeisterte das ganze Jahr über zu einem Besuch ein.

Der eine oder andere Besucher wird schon sehr staunen, wenn er feststellen wird, dass der Weihnachtsmann seine erste Erwähnung bereits bei den Gebrüdern Grimm im Jahre 1820 als Synonym für das Christkind fand. Glauben doch viele Menschen, dass die farbenfrohe Werbung von Coca Cola den Weihnachtsmann-Boom ausgelöst hat, was allerdings nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Um das Jahr 1932 herum brachte im Süden Deutschlands das Christkind die Geschenke, wohingegen im Norden Deutschlands der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten unterwegs war. Genaueres hierüber erfahren die Besucher in der Ausstellung Gabenbringer im Weihnachtsmuseum.

Ein anderer, aber nicht minder interessante Teil der Ausstellung im Rothenburger Weihnachtsmuseum ist dem Erzgebirge gewidmet und der dort entwickelten Handwerkskunst. Schnitzer, Drechsler und Klöpplerinnen bildeten den Grundstein für die Volkskunst aus dem Erzgebirge. Dem Christbaumschmuck, der zu Weihnachten ja eine wesentliche Rolle spielt, ist ebenfalls eine kleine Ausstellung gewidmet. Eltern und Kinder erfahren, was in den Anfängen des Weihnachtsfestes als Schmuck diente und wie sich dieser bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts immer weiter entwickelte.

Und was wäre ein Weihnachtsmuseum ohne die obligaten bunten Nussknacker aus Holz? Aus einer Privatsammlung wird diese permanente Ausstellung gespeist. Zahlreiche Nussknacker aus aller Welt in den verschiedensten Farben, Formen und Größen veranschaulichen, was sich Menschen haben einfallen lassen, um die Schale zwar zu knacken, den Kern aber nicht zu zerstören.

Wer jedoch denkt, im Weihnachtsmuseum in Rothenburg hört das Thema Weihnachten bei Christbaumschmuck, Nussknacker, Erzgebirge, Weihnachtsmann und Christkind auf, liegt eindeutig falsch. Christbaumständer, Papierkrippen, aus verschiedenen Materialien gebastelte Weihnachtsbäume, Pyramiden, Kerzenhalter, Kerzen und noch vieles mehr findet hier im Museum seinen Platz.

Öffnungszeiten:

Das Weihnachtsmuseum hat bis zum 23. Dezember täglich von 10 -17.30 Uhr für Besucher geöffnet. Alle weiteren Öffnungszeiten sind der Webseite des Museum zu entnehmen.

Preise:

Die Preise für das Museum sind sehr moderat. So zahlen Erwachsene einen Eintrittspreis von 4 Euro, Kinder zwischen 6 und 11 Jahre zahlen 2 Euro. Ebenso sind Familienkarten für einen Preis von 7 Euro erhältlich. Des Weiteren bietet das Weihnachtsmuseum Führungen an, um dem Besucher Hintergründe zu erläutern, Fragen zu beantworten und die historische Entwicklung zu beleuchten. Für die ca. 1-stündige Führung wird um Voranmeldung gebeten.

Kontakt:
Deutsches Weihnachtsmuseum GmbH
Herrngasse 1
91541 Rothenburg ob der Tauber
Deutschland

E-Mail: weihnachtsmuseum@wohlfahrt.com
www.weihnachtsmuseum.de


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Bitte beachten:

"Der Schöne Tag" ist ein rein privates Projekt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir daher keine Gewähr für Angaben bezüglich Eintrittspreise oder Öffnungszeiten übernehmen können. Informieren Sie sich bei Interesse am besten noch einmal direkt auf der Internetseite der Einrichtung.

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