Museum der Deutschen Spielzeugindustrie

In der bayerischen Puppenstadt Neustadt bei Coburg tanzen die Puppen nicht nur zu bestimmten Anlässen, sondern das ganze Jahr über. Warum dies so ist, erfahren die Besucher der Stadt im Museum der Deutschen Spielzeugindustrie. Hier können Groß und Klein einen Spaziergang durch die Geschichte der Spielzeugindustrie machen und erfahren, warum 16 unterschiedliche Berufe nötig waren, um eine einzige Puppe herzustellen, oder wie die Haare auf die Puppen kommen. Allein hierfür gab es eine ganze Berufsgruppe – den Perückenmacher. Er gestaltete nicht nur die Haarpracht vornehmer Damen, sondern sorgte auch für die Lockenpracht der Puppen.

Aber auch Teddybären sind hier zu finden. Hört man genauer hin, kann es schon mal vorkommen, dass aus dem einen oder anderen Eck des Museums ein tiefes Brummen ertönt. Für die Kinder besonders spannend ist das Kindermuseum. Hierbei handelt es sich um ein Museum im Museum der Deutschen Spielzeugindustrie. Hier klärt sich die Frage: „Wer kann denn nun eigentlich am besten Spielzeuge herstellen? Na wer wohl? Der Weihnachtsmann natürlich!“ So erklärt die ErzählungDie Werkstatt des Weihnachtsmannes“ den Kindern, wie sich die Herstellung des geliebten Spielzeugs im Laufe der Geschichte gewandelt hat. Und, dass Puppen ursprünglich gar kein Spielzeug waren, weiß auch nicht jeder.

Was wären die Bayern ohne Tracht? Gar nichts wäre übertrieben, aber Trachten zieren auch die Puppen aus anderen Nationen und solche gibt es ebenso im Museum der Deutschen Spielzeugindustrie anzusehen. 100 Länder finden sich so in ihren jeweiligen Trachten im Museum wieder und 800 Puppen sind vor Ort anzuschauen. Diese einzigartige Sammlung an Trachtenpuppen zeigt mitunter bereits vergessene Kostüme und Gewandformen.

Die über das ganze Jahr verteilten Veranstaltungen im Museum der Deutschen Spielzeugindustrie richten sich vor allem an Kinder. So findet zum Beispiel kurz vor Ostern der Ostermarkt mit der Ostereiersuche „Der Hase war’s“ statt oder aber der Basar in der Vorweihnachtszeit. Aber auch ein Besuch der Miniaturen- und Bärenbörse im Spätherbst ist absolut lohnenswert.

Allseits beliebt sind auch die Führungen durch das Museum der Deutschen Spielzeugindustrie in Neustadt. Auch hier kommen die jüngeren Besucher wieder voll auf ihre Kosten. Die extra angebotenen Kinderführungen lassen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis werden. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich ebenfalls die Filzkurse im Museum, die sich an kleine und große Filzkünstler richten.

Öffnungszeiten:

Das Museum der Deutschen Spielzeugindustrie ist dienstags bis sonntags von 10 – 17 Uhr geöffnet. Während des Internationalen Puppenfestivals in Neustadt, das jedes Jahr in der Woche um Himmelfahrt stattfindet, hat das Museum von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Preise:

Die Eintrittspreise des Museums sind absolut moderat. Erwachsene zahlen hier 3 Euro und Kinder 1,50 Euro Eintritt. Ebenso sind Gruppen- und Familienkarten erhältlich.

Kontakt:
Museum der Deutschen Spielzeugindustrie
Hindenburgplatz 1
96465 Neustadt
Deutschland
Tel: 09568-56 00
E-Mail: spielzeugmuseum-neustadt@t-online.de

www.spielzeugmuseum-neustadt.de


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Bitte beachten:

"Der Schöne Tag" ist ein rein privates Projekt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir daher keine Gewähr für Angaben bezüglich Eintrittspreise oder Öffnungszeiten übernehmen können. Informieren Sie sich bei Interesse am besten noch einmal direkt auf der Internetseite der Einrichtung.

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