Japanischer Garten im Nordpark in Düsseldorf

Düsseldorf ist die Hauptstadt des größten Bundeslandes Deutschlands, nämlich Nordrhein-Westfalens. Hier pulsiert das Leben. Die Stadt ist ein Ballungsgebiet mit vielen Einwohnern und noch weit mehr Besuchern. Nicht zuletzt zieht die Kö, die weltberühmte Königsallee, jedes Jahr Millionen von Gästen nach Düsseldorf, die hier in den angesagten Läden der namhaften Designer nach neuen Outfits suchen. Doch die Landeshauptstadt hat auch ihre ruhigen Ecken. Hierzu gehört unter anderem der Nordpark.

Japanischer Garten Nordpark

Schon allein der Nordpark selbst ist unbedingt einen Besuch wert. Er ist riesig groß und bietet seinen Besuchern Entspannung und Erholung. Im Nordpark findet man den japanischen Garten. Er stellt eine weitere Attraktion dieses riesigen Areals dar. Interessant ist schon die Geschichte dieses Gartens. Denn einen japanischen Garten vermutet man in einer europäischen Großstadt eher nicht. Der japanische Garten befindet sich im nordwestlichen Zipfel des Nordparks. Diese Stelle ist der ruhigste Ort des Parks. Der japanische Garten nun wurde in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts der Düsseldorfer Bevölkerung geschenkt. Der Grund war jener, dass die in Düsseldorf ansässigen japanischen Firmen und die japanische Gemeinde in Düsseldorf der Düsseldorfer Bevölkerung gegenüber ihre Verbundenheit zum Ausdruck bringen wollten. So gründeten die japanischen Firmen und die japanische Gemeinde einen Verein, der dann den Düsseldorfer Menschen diesen Garten schenkte.

Der japanische Garten ist auf einem Areal von 5.000 Quadratmetern erbaut. Schon beim Betreten des Gartens erleben die Besucher die fernöstliche Welt. Die Gartenarchitektur ist eine andere als in europäischen Ländern. Hier kann man sich vom Charme der japanischen Gartenarchitektur bezaubern lassen. Allein schon der Schnitt der Bäume ist ungemein beeindruckend. Der Rundweg, der durch den japanischen Garten führt, ist von Kiefern und dem japanischen Fächerahorn umsäumt. Auffallend ist, dass die Bäume durch die japanische Art des Formschnitts kleiner sind und fast schon filigran anmuten. Besonders interessant ist, dass man den heimischen Ahorn hier im direkten Vergleich mit dem japanischen Ahorn betrachten kann. Denn direkt hinter dem japanischen Garten wachsen die Bäume des Nordparks, die ohne Beschnitt in die Höhe ragen. Einen besseren Vergleich der beiden verschiedenen gartenarchitektonischen Ansätze gibt wohl es kaum. Weiterführende Informationen zum wunderschönen japanischen Garten im Nordpark in Düsseldorf erhält man auf der Website der Stadt Düsseldorf.

Öffnungszeiten und Informationen hier.


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