Burg Lissingen

Die Burg Lissingen in Gerolstein bietet sich gerade für geschichtlich interessierte Besucher als Ausflugsziel an. Denn die ehemalige Wasserburg, die in romantischer Lage an der Kyll liegt, vermittelt einen unvergesslichen Eindruck über das Leben und Arbeiten längst vergangener Zeiten. Das Bauwerk blieb weitestgehend von Zerstörungen verschont, sodass die Anlage von verschiedenen Epochen, insbesondere der Gotik und der Renaissance, zeugt. Die Besucher werden beeindruckt sein von dem imposanten Gebäude, das seinen Bewohnern nicht nur Schutz bot, sondern gleichwohl auch repräsentative Aufgaben zu erfüllen hatte.

Am besten beginnt man die Erkundung der Burg auf dem Skulpturenpfad. Dieser Pfad befindet sich in der Aue, die sich um die Burg herum befindet. Hier wandelt der Besucher in wunderschöner Natur und kann dabei äußerst interessante Baumformationen, aber auch viele Gräser und Pflanzen, die in dieser natürlichen Umgebung prächtig gedeihen, bewundern. Die Tierplastiken aus Vulkangestein runden die Eindrücke dieses Pfades ab.

Anschließend begibt man sich auf Entdeckungstour durch die Burg. Hier finden die Gäste viele interessante und spannende Exponate aus verschiedenen Lebensbereichen vor. Das hauseigene Museum „Hahnenspeicher“ beispielsweise zeigt eine seltene Ausstellung an Kirchturmhähnen. Wer sich hingegen für alte Baumaterialien interessiert, wird in dem Burgmuseum „antikes Baumaterial“ fündig werden. Dieses Museum entstand aus dem Bestreben, anfallende Restaurationsarbeiten an der Burg mit authentischen Materialien zu bewerkstelligen.

Wenn man sich nach einem erlebnisreichen Tag auf der Burg stärken möchte, so steht die Burgmühle mit Backstube zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um die alte, der Burg zugehörigen Mühle, die in früheren Zeiten für Mehl sorgte, damit die Burgbewohner daraus Brot backen konnten. Hier gibt es einen alten, holzbefeuerten Steinbackofen, in dem noch heute Brot nach alter Tradition gebacken wird. Die Räume der Mühle sind liebevoll gestaltet und fungieren inzwischen als Restaurant. Hier können sich die Besucher in angenehmem Ambiente die Köstlichkeiten der Burgküche schmecken lassen. An warmen Sommertagen empfiehlt es sich, die Mahlzeiten auf der Terrasse des Restaurants einzunehmen. Denn dann genießen die Besucher das ganz besondere Flair, das die Burgmauern vermitteln.

Die Burg Lissingen ist vom 01. April bis zum 31. Oktober von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 5 EUR und Schüler und Studenten lediglich 3 EUR. Der Eintrittspreis berechtigt zur Besichtigung der verschiedenen hausinternen Angebote. Besucher, die die Burg nicht auf eigene Faust erkunden möchten, können sich einer Führung anschließen. Diese finden während der Öffnungszeiten regelmäßig statt und dauern ca. 1 Stunde.

Die Burg Lissingen ist unter folgender Anschrift zu finden:

Burg Lissingen
Prümer Straße 1
54568 Gerolstein
Tel.: 0261-15242

Die E-Mail-Anschrift lautet:

info@burglissingen.de


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Bitte beachten:

"Der Schöne Tag" ist ein rein privates Projekt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir daher keine Gewähr für Angaben bezüglich Eintrittspreise oder Öffnungszeiten übernehmen können. Informieren Sie sich bei Interesse am besten noch einmal direkt auf der Internetseite der Einrichtung.

4 Kommentare »

  1. Victoria Keat

    13. November, 2009 @ 12:06

    Die Burg Lissingen ist auf jeden Fall eine Reise wert! Es herrscht eine unvergleichliche Atmosphäre! Mit viel Liebe und Hingabe wurde die Burg in den original Zustand versetzt – und nicht „nachgebaut“ und „modernisiert“, wie es heute ja oft der Fall ist. Wir haben schon einige Veranstaltungen und Märkte besucht und waren immer begeistert! Auch die Kutschenausstellung ist toll! Wir können die Burg nur empfehlen!

  2. Peter Storrmeier

    4. Oktober, 2011 @ 18:22

    Die Burg Lissingen ist alles andere als ein Highlight.

    Führungen welche sich ewig zu ziehen drohen und rhetorisch sowie linguistisch einer absoluten Folter gleich kommen, machen den Umstand auch nicht schöner, das man alte Gemäuer saniert, und dessen Räumlichkeiten völlig nutzen fremd mit Möbeln fast aller Epochen ausfüllte! Des weiteren bzw. unter vielem anderen Unfug….wird von der Burg als Wehrburg erzählt, was nie der Fall war! Aus Pferdeställen werden zehnerscheunen gemacht…. Aus aus Viehställen Schreinereien…. Aus Gänseställen „Sommerküchen“ und Kamine wo es keine gab….. Und wo man das Gefühl hat der Zement werde jeden Moment vom Regen davon gewaschen… da spricht man vom originalen Gemäuer! Als vermeintliche Gelddruckmaschine sollte Sie Ihrem Herrn dienen, steht aber wie all die Jahre nur drist, gefüllt und dennoch völlig leer an Ihrem Platz!

    Zur Führung….

    Für jedes „Äähhh“ oder „Ähmmm ähhh“ oder „ja eben“, „halt eben“ , „so eben ähhh“ einen Cent… und ich müsste nicht mehr Arbeiten! Für jeden unbeendeten und Sinnlosen Erklärungsansatz eine Ohrfeige, und ich könnte es auch nicht mehr!

  3. Peter Bartlick

    12. Januar, 2012 @ 19:55

    Sehr geehrter Herr Storrmeier,
    Ihr Bericht über die Burg Lissingen (Unterburg) liest sich wie ein Bericht, der geschrieben wurde von jemandem, der niemals auf der Burg gewesen zu seín scheint. Sie werden herzlich eingeladen, die Burg zu besuchen und zum Abschluss auch einmal einen Blick in das ausliegende Gästebuch zu werfen. Ürbrigens, alle Gäste, die sich dort eintragen machen dieses aus eigenem Antrieb. Nun, Sie werden überrascht sein, es gab im Jahre 2011 nicht eine einzige negative Eintragung, die Ihren Bemerkungen entspricht. Warum haben Sie sich denn nicht im Gästebuch geäußert? Außerdem sind alle, der Burgherr und auch die Burgführerinnen und Burgführer, daran interessiert, Mängel zu beseitigen. Wollen Sie nicht dazu beitragen und konstruktive Verbesserungsvorschläge machen? Am Besten wäre es, wenn Siedieses dann persönlich vor Ort machen würden.
    Ein herzliches Willkommen auf der Burg Lissingen, übrigens 800 Jahre unzerstört und nicht auf Hochglanz poliert, sonder erlebte Geschichte, die sich so nicht oft wiederfindet.
    Vielleicht geben Sie sich ja auch einmal per E-Mail zu erkennen, denn dann redet es sich offener und leichter!
    Peter Bartlick
    Burgführer Unterburg Lissingen

  4. Kerstin

    11. März, 2012 @ 01:33

    Doch, die Person war auf der Burg. Muss aber einen neutralen Bericht verfassen.

    Beste Grüsse

    Kerstin

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